Satzung

des Vereins der „Freunde und Förderer des Landschulheims Schloss Ising/Chiemsee e.V.“

§ 1 Name
Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde und Förderer des Landschulheims Schloss Ising/Chiemsee e.V.“ Er ist unter diesem Namen in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Sitz
Der Verein hat seinen Sitz in 83339 Chieming, Kreis Traunstein.

§ 3 Zweck
a) Zweck des Vereins ist, dem Landschulheim Schloss Ising in allen seinen schu-lisch-erzieherischen Aufgaben beizustehen. Die wird verwirklicht, insbesondere durch finanzielle Unterstützung und Förderung der Bildungsmaßnahmen.
b) Eine ständige und lebendige Verbindung der Schule mit ihren ehemaligen Schü-lern und mit Schülereltern und Freunden der Schule zu erhalten und zu pflegen.

§ 4 Verwaltungsgrundsätze
a) Der Verein der Freunde und Förderer des Landschulheims Schloss Ising e.V. ver-folgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab-schnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
b) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet wer-den. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 5 Vermögen
Die Mittel, die dem Verein zur Verfügung stehen, sind:
a) die Beiträge der Mitglieder,
b) Zuwendungen und Schenkungen,
c) Einnahmen aus besonderen Veranstaltungen.

§ 6 Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft können erwerben:
a) Erziehungsberechtigte von Schülern des Landschulheims Schloss I-sing.
b) Erziehungsberechtigte von ehemaligen Schülern des Landschulheims Schloss Ising/Chiemsee.
c) Ehemalige Schüler des Landschulheims Schloss Ising/Chiemsee, so-fern sie das 1. Lebensjahr überschritten haben.
d) Sonstige Erwachsene, die vom Vorstand des Vereins für die Mitglied-schaft in Vorschlag gebracht werden.
Die Mitgliedschaft wird durch finanzielle Zuwendungen erworben; sie endet durch schriftlichen Antrag. Die Mitgliedschaft endet auch stillschweigend, wenn innerhalb des Schuljahres keine finanzielle Zuwendung erfolgte.

§ 7 Ehrenmitgliedschaft
Mitglieder, die sich um die Zwecke des Vereins besondere Verdienste erworben ha-ben, können durch den Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 8 Mitgliedsbeitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird nach Ermessen des Mitglieds geleistet.

§ 9 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

§ 10 Vorstand
Die Vereinsleitung liegt in den Händen des Vorstandes. Dieser besteht aus dem Vor-sitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer, ferner aus 5 weiteren Mitglie-dern des Vereins. Stellvertreter des Vorsitzenden ist der Schatzmeister. Dem Vor-stand gehört der jeweilige Leiter des Landschulheimes Schloss Ising in beratender Funktion an. Die Mitglieder des Vorstands werde für die Dauer von zwei Geschäftsjahren von der Mitgliederhauptversammlung gewählt. Der Vorsitzende und der Stellvertreter bilden den Vorstand im Sinne des BGB § 26, und zwar jeder für sich allein. Im Innenver-hältnis soll gelten, dass der Stellvertreter bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ver-tretungsberechtigt ist. Dem Vorstand obliegt die Aufnahme von Mitgliedern nach § 6 der Vereinssatzungen, der Ausschluss von Mitgliedern nach § 10 der Vereinssatzun-gen und die Durchführung von Veranstaltungen.

§ 11 Vereinstätigkeit
Träger der Vereinstätigkeit sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Über ihre Verhandlungen und die von ihnen gefassten Beschlüsse sind Niederschriften auf-zunehmen, die vom Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter und vom Schriftführer zu unterzeichnen sind.

§ 12 Mitgliederversammlung
Der Vorsitzende beruft alljährlich unmittelbar vor Beginn der Sommerferien der Schu-le die Mitgliederhauptversammlung ein. Ihr obliegt:
1. Die Entgegennahme des Geschäftsberichtes für das abgelaufenen Ge-schäftsjahr, die Genehmigung des Prüfungsberichtes über die Jahres-rechnung sowie die Entlastung des Vorstandes.
2. Die Wahl des nachfolgenden Vorstandes.
3. Die Beschlussfassung über Anträge zur Mitgliederhauptversammlung, die mindestens 2 Wochen vor dieser eingelaufen sein müssen.
4. Die Genehmigung von Satzungsänderungen.
Der Vorsitzende kann weitere außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, wenn er es für notwendig hält. Er muss sie einberufen, wenn dies von einem Drittel der Mitglieder unterzeichneter Antrag mit Begründung verlangt. In allen Mitgliederversammlungen werden die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit de Anwesenden gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzen-den. Über die Mitgliederversammlungen sind Niederschriften mit den gefassten Be-schlüssen aufzunehmen. Satzungsänderungen können nur mit Dreiviertel-Mehrheit der Anwesenden beschlossen werden. Die ordnungsgemäß einbefufenen Mitglieder-versammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder be-schlussfähig. Der Vorsitzende hat Zeit, Ort und Tagesordnung einer Mitgliederversammlung spätestens 3 Wochen vor der Versammlung durch schriftliche Einladung den Mitgliedern bekannt zu geben. Anträge zur Beschlussfassung in der außerordentlichen Mitgliederversammlung müs-sen ebenfalls 2 Wochen vor der Versammlung dem Vorsitzenden zur Kenntnis ge-bracht sein.

§ 13 Ämter
Alle Ämter des Vereins sind Ehrenämter.

§ 14 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr richtet sich nach dem Schuljahr, das für die Gymnasien in Bayern eingeführt ist.

§ 15 Auflösung des Vereins
Ein Antrag auf Auflösung muss wenigstens von der Hälfte der Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden eingebracht werden. Dieser hat den Antrag mindestens 1 Monat vor Anberaumung der Mitgliederversammlung sämtlichen Mitgliedern bekannt zu ge-ben. Zur Beschlussfassung in dieser Mitgliederversammlung ist eine Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen Mitglieder notwendig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.